In Duisburg steht die Loveparade auf der Kippe. Bochum hat schon gepatzt und für Gelsenkirchen 2011 ist alles offen. Eine Blamable Bilanz für das Ruhrgebiet.
Die Loveperade gehörte für mich immer nach Berlin. Die Idee sie, nachdem auch der letzte grenzdebile Kiffer die von seltener Blödheit strotzdenen Reden von Dr. Motte nicht mehr ertragen konnte, ins Ruhrgebiet zu verfrachten fand ich immer eher peinlich. Aber OK, die Sache lief trotz längst verlorenen gegangenen Hipstatus in Dortmund und Essen gut, die Besucherzahlen stimmten. Die Mischung aus Drogen, lauter Musik und Sonne hat eben was. Und dann Bochum: Die Stadt, die so gerne zu den großen im Ruhrgebiet gehören möchte, patzte - die Loveparade war eine Nummer zu groß. In Duisburg nun das gleiche Bild: Kein richtiger Platz, kein Geld - gute Argumente gegen die Loveparade, aber auch gute Argumente um sich eines klar zu machen: Es gibt nur zwei Städte im Ruhrgebiet, die Veranstaltungen jeder Größenordnung durchführen können. Nur zwei, die über die nötige Infrastuktur verfügen und eine Verwaltung haben, die auch Aufgaben jenseits des Alltags bewältigen kann: Dortmund und Essen. Alle anderen Städte sind höchstens große Städte, aber keine Großstädte, tendieren aber dummerweise dazu, sich selbst zu überschätzen. Es wäre ihrem Ruf zuträglich, sich künftig auf Veranstaltungen zu konzentrieren, die man auch mit beschränkten Mitteln und Fähigkeiten über die Bühne bringen kann. Oder, was realitsicher wäre, die ganz großen Aufgaben nur gemeinsam mit allen Städten als Ruhrgebiet anzugehen.
Die Loveparade in Duisburg ist gesichert. Wie Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Samstagmorgen mitteilte, greift ein Finanzier der Stadt unter die Arme. Wer der rettende Geldgeber ist, verriet Sauerland allerdings noch nicht. Denn bisher hat er nur mündlich zugesagt.
Die Loveparade am 24. Juli in Duisburg wird kommen. Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland machte bei einer Sondersitzung des Stadtrates am Samstagmorgen deutlich, dass es Fremdmittel gibt, mit denen der städtischen Kostenanteil in Höhe von etwa 840.000 Euro abgedeckt wird.
Trotz Nachfrage von SPD, Linken, FDP und der Fraktionsgemeinschaft DWG wollte sich der OB allerdings nicht näher zu den möglichen Geldgebern äußern. „Die Zusagen sind mündlich da, aber noch nicht schriftlich“, so der Oberbürgermeister. Er wolle den Stadtrat und die Öffentlichkeit informieren, wenn alle Einzelheiten feststehen und der Verträge geschlossen sind. Als Geldgeber kommt neben privaten Sponsoren auch die Landesregierung in Frage, die aufgrund des Kulturhauptstadtjahres Ruhr 2010 aus Imagegründen an der Durchführung der Loveparade im Ruhrgebiet interessiert ist.
Diskussion gärte seit Wochen
Um die Loveparade gibt es in Duisburg seit Wochen Diskussionen. Für Politik und Bürgerschaft ist es nicht nachvollziehbar ist, dass von der Stadt auf der einen Seite ein millionenschweres Sparpaket aufgelegt wird, auf der anderen Seite aber für die eintägige Loveparade mindestens 840.000 Euro städtische Gelder verbraten werden sollen. Auf Antrag von SPD und FDP hat der Stadtrat daher am Samstag einstimmig beschlossen, dass Duisburg die Durchführung dieses Großevents mit einer Million Besucher zwar begrüßt, aber weder Mittel der Stadt oder der städtischen Tochterunternehmen eingesetzt werden dürfen.
Na super bis jetz 15 Tote und etliche Verletzte das war mal wieder klar
wie kann man einen platz der für 500000 Menschen maximum geeignet ist für gut 1.4 Millionen Menschen freigeben
aber jede wette der veranstalter nimmt sich mal wieder nix davon an wie immer
mann sollte die loveparade nach diesem vorfall ganz abschaffen ist meine meinung
duisburg hat sich einfach übernommen das ist fakt aber was dr.motte jetzt macht ist auch mist,jezt waren es die stadt und der veranstalter.motte selber hat sich doch auch ein bild davon gemacht.meine meinung so schade es ist ganz wech damit
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